«Home Holidaying»

«Übrigens» in den «Freiburger Nachrichten» vom 16. April 2020

Ach, wie schön ist Griechenland. Gerade jetzt im Frühling. Sich berauschen am süssen Duft des Hibiskus. Und erst all die Scherben der Antike, Pardon, das Erbe der Antike. Hochkultur zum Niederknien. Wir waren gerade dort, Sonne pur, niemand da ausser uns. Wunderbar. Nur das Essen war katastrophal. Gleich in unserem Hotel gab es eine kleine Taverne, also ein Tavernchen, so klein war die, eigentlich nur eine offene Küche und ein einzelner, langer Holztisch. Eine Speisekarte gab es nicht. «Ich koche für euch, was ich grad habe», sagte der Wirt. Das klang wie das Versprechen eines dionysischen Festmahles. Aber am Schluss schmeckte es, als hätte ich es gekocht. Weiterlesen

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