Neulich auf einer Berufsmesse. Zuhinterst in der Halle haben auch die islamistischen Terroristen ihr Info-Camp aufgebaut, gleich neben dem Stand für Lehrstellen im Telefonmarketing. Schön thematisch geordnet, die Schau. Dann fällt mein Blick auf ein Plakat: «Mach was mit Menschen – werde Selbstmordattentäter». Ungläubig bleibe ich stehen. «Ungläubiger, was guckst du?», spricht mich ein bärtiger Mann hinter dem Koran-Tisch an. «Schalom», sage ich, «was beim Hipster-Barte des Propheten macht ihr denn auf einer Berufsmesse?» «Uns stirbt der Nachwuchs weg», sagt der Bärtige. «Dieser Job kann einen aber auch wirklich kaputt machen, wenn man sich voll reinhängt», sage ich voller Verständnis.
Diese Kolumen wird Ihr Leben verändern
«Übrigens» in den «Freiburger Nachrichten» vom 25. September 2018
Wenn Sie zum Beispiel, neugierig gemacht durch den Titel, diese Kolumne unbedingt noch lesen wollen, obwohl Ihr Bus schon das Ziel erreicht hat, und dann steigen Sie aus, die Nase noch immer in der Zeitung, und knallen ungebremst in jemanden an der Bushaltestelle, und das ist Ihr alter Schulschatz, neun obligatorische Schuljahre lang ihre grosse, einzige, wahre Liebe – schon in der 2. Klasse haben Sie sich auf der Schulreise versprochen, später zu heiraten –, aber das Leben ist halt kein Ponyschlecken, pubertäre Verwirrungen, die Eltern dagegen, Sie weggezogen, kurz: Sie kamen nicht zusammen, dafür sind Sie beide in unglücklichen Beziehungen gelandet, die Enttäuschung nagt an Ihnen wie der Zahn der Zeit an Ihrem Äusserem, aber jetzt, zack, ist alles wieder da, und sie beschliessen, nicht ins Büro zu fahren, sondern zusammen einen Kaffee trinken zu gehen, bestellen dann aber einen Prosecco, was heisst da ein Prosecco, zwei ganze Flaschen leeren Sie zusammen (das Handy haben Sie längst auf lautlos gestellt, damit der Chef nicht mehr stört), ziemlich verladen landen Sie später im Hotel, wo Sie – nie hätten Sie geträumt, so etwas Orgiastisches noch erleben zu dürfen – die zwei süssesten Zwillinge der Welt zeugen, die Sie gemeinsam mit Ihrem Schulschatz aufziehen werden als glücklichste Familie weitum – dann, ja dann wird diese Kolumne Ihr Leben wahrhaftig verändert haben. Und Sie brauchen mir nicht mal dafür zu danken, das ist alles im Abo-Preis der FN inbegriffen.
Oder wenn Sie sich zum Beispiel beim Frühstück noch einen zweiten Kaffee eingiessen, um diese Kolumne zu lesen, und deshalb nicht, wie sonst üblich, exakt um 7.47 Uhr vor die Haustüre treten, was Ihr grosses Glück ist, denn genau um 7.47 schiesst der Lieferwagen von Claydermann Umzüge in überhöhtem Tempo um die Ecke, der Chef höchstpersönlich am Steuer, spät dran, weil er unbedingt noch diese Kolumne lesen wollte (die Schlusspointe fand er übrigens enttäuschend), er schleudert, der Konzertflügel auf der offenen Ladefläche kommt ins Rutschen und schlägt im hohen Bogen und in einer der Zwölftonmusik würdigen Kakafonie genau dort auf dem Trottoir auf, wo Sie geständen hätten, wäre nicht diese Kolumne gewesen. Gern geschehen.
Höchstwahrscheinlich wird diese Kolumne Ihr Leben aber nur dahingehend verändern, dass ich Ihnen mit der Lektüre vier Minuten Lebenszeit gestohlen habe. Aber vielleicht haben Sie sich ja ein wenig amüsiert dabei. Und viel mehr kann man sich vernünftigerweise fürs Leben auch nicht erhoffen von einer einfachen Zeitungskolumne.
Im ABC-Schützengraben
«Übrigens» in den «Freiburger Nachrichten» vom 19. September 2018
Dem Militär laufen die jungen Männer scharenweise davon. Darum planen die kantonalen Militärdirektoren eine Grossoffensive an der Schulfront: Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sollen in Sicherheitspolitik unterrichtet werden, damit die Jungen nicht mehr zum Zivildienst überlaufen, sondern wieder Freude an Kampfstiefeln, Gewehrfett und Militärbiscuits bekommen. Darüber berichteten kürzlich die Medien. Gerüchten zufolge soll die Operation übrigens den Namen «Das Militär in die Schule tragen» tragen, kurz: MiScht.
Ich muss gestehen, ich finde die Idee bestechend.
Bauernsterben
«Übrigens» in den «Freiburger Nachrichten» vom 28. August 2018
Würde Jeremias Gotthelf heute leben, schriebe er nicht erbaulich-hintersinnige Bücher, sondern Thriller. Je blutiger, desto besser. Denn das wird gelesen. «Ueli der Schlächter», so was schriebe Gotthelf heute.
Tandemfahren in Kosovo
«Übrigens» in den «Freiburger Nachrichten» vom 13. Juli 2018
Hatschi! Ich bin allergisch auf Lachmöwen. Kein Witz. Total schlimm. Hatschi! Strandspaziergänge sind eine einzige Qual. Wenn ich meine Nüstern blähe, um die würzige Seeluft zu inhalieren, und dabei aus Versehen eine Lachmöwe einatme, dann ist meine Nase gleich total zu. Pflopf! Ich krieg keine Luft mehr, laufe blau an und flattere hilflos mit meinen Armen. Zu allem Übel zerkratzen mir die Viecher mit ihren Krallen noch das ganze Gesicht, während ich panisch nach Luft schnappe. Da hilft jeweils nur das beherzte Zugreifen meiner Frau. Auch für die Möwen kein angenehmer Moment. Ich hab alles gegen Lachmöwen probiert: Sprays, Tabletten, Kügelchen. Auch die aus Blei. Aber ich treffe die Scheissviecher einfach nicht. Ferien am Meer fallen deshalb für mich ins Wasser.
Auf Facebook
«Übrigens» in den «Freiburger Nachrichten» vom 19. Juni 2018
Einer hat immer Geburtstag. Auf Facebook. Zwei heiraten immer. Auf Facebook. Eine hat immer grad ein Kind bekommen. Oder eine Katze. Oder süsse Katzenkinder. Auf Facebook. Und sicher ist es immer grad bei einem kompliziert. Auf Facebook.
Immer erlebt einer einen tollen Urlaub. Auf Facebook. Oder eine hat grad die Zeit ihres Lebens. Auf Facebook. Und einer teilt bestimmt seine #magic moments mit seinen #kids im #europapark. Auf Facebook. Und wer ein langweiliges Leben hat, der teilt eben Katzenvideos. Immer hat es Katzenvideos. Auf Facebook. Von Katzen, die aussehen wie Hitler. Von Katzen, die Angst haben vor Gurken. Von Hitler-Katzen in Star-Wars-Kostümen, die Angst haben vor Gurken, die aussehen wie Laserschwerter. Wenn Sie es mir nicht glauben, gucken Sie nach. Auf Facebook.
Zwischendurch postet eine, sie mache jetzt mal Facebookpause; sie sage das nur, damit ihre Facebookfreunde nicht besorgt nachfragten, wieso sie nichts mehr poste. Auf Facebook. Und dann fragen besorgte Facebookfreunde gleich, warum sie seit zwei Minuten nichts mehr gepostet habe (besorgtes Smiley), worauf sie antwortet, sie wolle sich einfach mal auf die wichtigen Dinge konzentrieren (Zwinkersmiley), und eine Stunde später postet sie ein Foto einer Gemüsewähe, die sie selbst gebacken hat. 32 Daumen hoch, fünf Herzen, drei erstaunte Smileys.
Immer sind alle auf Facebook. Und wenn wir mal nicht auf Facebook sind, reden wir drüber, was wir gesehen haben. Auf Facebook. Hast du’s auch gesehen? Ein Foto von einer Kassette und einem Bleistift mit dem Kommentar «Teile das nur, wenn du noch weisst, wie die beiden Sachen zusammengehören». Und natürlich wissen wir das alle noch. Sind ja alle über 40. Auf Facebook.
Immer kocht einer ein Fondue. Auf Facebook. Immer trinkt einer irgendwo ein Weissbier. Auf Facebook. Immer steht einer barfuss an irgendeinem Strand. Oder auf einem Viertausender (selten barfuss). Und immer, immer, immer teilt eine ein buddhistisches Zitat, das auch nicht wahrer wird, nur weil es mit einem abgesofteten Sonnenuntergang hinterlegt ist. Einer warnt bestimmt immer: «Hilfe, mein Konto wurde gehackt.» Und man denkt, schön wär’s, dann wäre wenigstens mal Leben in deinen Posts. Auch wenn’s nur ein Virus ist.
Nie sieht man auf Facebook Menschen, die ihr Face in ein gutes Book stecken. Vergeblich scrollt man, um einen zu finden, der die AGB von Facebook laut vorliest. Punkt für Punkt. Und auf dem Sterbebett wird niemand sagen: Hätte ich doch nur mehr Zeit auf Facebook verbracht.
Vielleicht sollte ich das mal notieren?
Und teilen. Auf Facebook.
Entspannen bis zum Umfallen
«Übrigens» in den «Freiburger Nachrichten» vom 5. Juni 2018
«Lassen Sie mal Ihre Seele baumeln, Herr Moser.» Das schrieb mir neulich ein Reiseveranstalter in einer Werbemail. Baumeler Reisen, wahrscheinlich. Und ich dachte, nein, ich möchte das nicht, meine Seele baumeln lassen. Allein schon aus ästhetischen Gründen. So wie ich meine Seele kenne, hat die nämlich gar keine Bikinifigur (zu viel Soulfood), und wenn die dann so schlaff herunterhängt beim Baumeln, wäh, dann kommt bestimmt einer und will mir ein Lifting verkaufen. Für Leib und Seele.
Und überhaupt, wie soll das gehen, die Seele baumeln lassen? Knüpfe ich sie an einen Baum? Und was, wenn meine Seele beim Baumeln eine andere Seele kennenlernt, eine Seelenverwandte? Und merkt, dass es viel mehr Spass macht, mit der herumzuhängen als mit mir? Dann lässt sie mich hängen. Keine schöne Vorstellung, denn ohne Soul kriege ich den Blues. Nein, ich will meine Seele nicht baumeln lassen. Und ich will auch meine Batterien nicht aufladen. Das ist ja auch so ein Satz, den seelenlose Marketingfritzen erfunden haben, die ihr Hirn ein bisschen zu lang haben baumeln lassen. «Schalten Sie ab und laden Sie Ihre Batterien auf – mit dem Energy-Weekend, für nur 850 Franken!» Ich bin doch kein Smartphone, das man an den Tropf hängen kann, und nachher gehe ich wieder ab wie ein Duracell-Häschen. Es läuft und läuft und läuft. Das hätte unser neoliberaler Turbokapitalismus ja gerne, dass wir alle unermüdliche Duracell-Häschen wären. Und wenns dann doch mal nicht mehr reicht mit der Kraft, einfach mal ein Wochenende lang die Seele baumeln lassen. Und die Batterien aufladen. Für teures Geld.
Aber wissen Sie was? Mein Akku ist ein altes Modell. Mit Memory-Effekt. Der wird nicht mehr ganz voll. Irgendwann reichts nur noch fürs Nichtstun. Aber nichts tun, das geht gar nicht. Nichtstun ist schlecht. Wer rastet, der rostet. Nur Loser haben Zeit. Entspannen hingegen, Entspannen ist super. Weil sich damit prima Geld machen lässt. Und wer entspannt ist, lässt sich nachher auch besser wieder einspannen ins Hamsterrad, das sich so schnell dreht, bis sich mancher die Seele aus dem Leib kotzt. Oder das mit dem Baumelnlassen auf sich selbst bezieht. Die arme Seele.
Aber wir entspannen uns bis zum Umfallen. Meditation, Floating, Auszeit im Kloster, Tiefenatmung, Neunfinger- Kakaobutter-Massage auf dem heissen Stein – wir entspannen uns von Pontius zu Pilates. Und was kommt dabei heraus? «Tut mir leid, Schatz, ich kann mich nicht zu dir ins Gras legen und den Wolken zuschauen, ich bin schon spät dran fürs Yoga, und du weisst doch, wie dringend ich mich entspannen muss.»
Verrückt, oder? Ich jedenfalls, ich mach jetzt einfach mal nichts. Das mit den Rostflecken auf meiner Seele – das sehe ich ganz entspannt.
Pjöngjang 2030
«Übrigens» in den «Freiburger Nachrichten» vom 17. Mai 2018
«Ist ja irre. Sie sehen aus wie dieser Diktator. Aus Nordkorea. Wie heisst er noch gleich?»
«Kim Jong-un.»
«Genau. Wirklich verblüffend. Aber egal, was können wir von der Fifa für Sie tun?»
«Ich will die Fussball-WM 2030 nach Nordkorea holen.»
«Haha, der war gut. Versteckte Kamera, oder?»
«Muss ich meinen roten Knopf rausholen, damit Sie mir glauben?»
«Sie sind es wirklich? Nichts für ungut, aber eine WM in Nordkorea? Das ist keine Bombenidee, hahaha, fürchte ich.»
«Wieso? Sie ist von mir.»
«Jetzt nicht gleich beleidigt sein, Herr Kim. Lieber kühles Köpfchen statt rotes Knöpfchen. Sehen Sie, wir von der Fifa haben hohe ethische Standards an die Gastgeber der WM, und Ihr Land hat da, wie soll ich es sagen, ein paar demokratische Defizite.»
«Die hat die Fifa auch. Und Katar. Und Russland.»
«Putin ist doch ein lupenreiner Demokrat.»
«Platz 135 auf dem Demokratieindex.»
«So schlecht ist das doch gar nicht.»
«Stimmt. Katar schneidet noch schlechter ab. Platz 136.»
«Und was ist mit Nordkorea?»
«Tabellenletzter. Platz 167. Nur konsequent, dass nach den anderen beiden autoritären Regimes auch ich mal darf.»
«Nana, Herr Kim. Wir wollen jetzt nicht faule Äpfel mit faulen … Ich meine, zwischen Russland und Nordkorea, da liegen schon noch Welten. Bei Ihnen gibt es doch zum Beispiel keine freien Medien.»
«Gibt es die in Russland?»
«Ähm, das müsste ich jetzt im Bewerbungsdossier 2018 nachschlagen. Aber in Nordkorea, da werden politische Dissidenten einfach in Lager weggesperrt.»
«Das macht Putin auch.»
«Aber Sie, Herr Kim, Sie sind wirklich ein schlimmer Finger. Haben Sie nicht Ihren Halbbruder im Ausland vergiften lassen? Ich meine, so etwas würde Russland doch nie … Gut, das war jetzt ein schlechtes Beispiel. Aber Ihr Regime ist einfach menschenverachtend. Sie haben Zehntausende Ihrer Bürger als Zwangsarbeiter ins Ausland verschachert.»
«Auch auf die WM-Baustellen in Russland und Katar, um genau zu sein. Wir haben also schon das nötige Know-how, wie man Stadien baut.»
«Aber sehen Sie, Herr Kim. Fussball, das sind Emotionen. Und bei Nordkorea geht die Stimmung einfach gleich in den Luftschutzkeller.»
«Vielleicht hebt ja das Ihre Stimmung?»
«Tja, wenn Sie da noch zwei, drei Nullen hinten dransetzen, dann ist das ein ziemlich bestechendes Argument. Wissen Sie, für mich war von Anfang an klar: Eine Fussball-WM in Nordkorea, das ist eine tolle Idee. Die Kraft des Sports zur Völkerverständigung, Fussball als Friedensstifter. Wunderbar. Sie werden auf jeden Fall von uns hören.»

Einfach einmal
«Übrigens» in den «Freiburger Nachrichten» vom 2. Mai 2018
Vielleicht sollten wir uns einfach einmal trauen mutig zu sein. Einfach mal das Rückgrat haben zu sagen: Hier stehe ich und kann nicht anders. Und dann einfach mal raus damit. Nicht aufs Maul hocken, wie sonst immer. Sondern einfach einmal Klartext twittern. Dem anderen ins Gesicht schauen und sagen, was man schon immer sagen wollte. Was sich aufgestaut hat über die Jahre.
Ungeschönt. Unverblümt. Einfach mal raus damit. Die ungeschminkte Wahrheit, whamm, mitten ins Gesicht. Scheiss auf die Konsequenzen. Ungefiltert einfach mal Herzklappe auf und Hirnschleuse hoch und rauslassen, was raus muss. Davon träumen wir doch alle. Oder? Der Chefin, dem Mann, den Kindern, den Nachbarn einfach mal reinen Wein einschenken.
Der eigenen Mutter, nach all den Jahren. Dem Schwiegervater. Vor allem dem Schwiegervater. Der hätte das verdient. Und all die andern auch. Wie gerne würden wir die Gesichter sehen, wenn wir einfach einmal – der Schock und die Verblüffung. Es wäre eine wahre Freude.
Aber wir tun es nicht. Aus Angst. Aus Scham. Weil es sich nicht gehört. Lieber beissen wir uns die Zunge ab, als das, was uns auf der Zunge liegt und auf dem Herzen, einfach mal auszuspucken. Rauszurotzen. Wir schlucken es runter. Aber das tut uns nicht gut. Das Ungesagte verschlägt uns die Sprache. Von innen her frisst es uns auf. Gallensteine kriegen wir davon und Herzinfarkte und schon früh diesen verkniffenen Ausdruck um den Mund herum, wie die Zalando-Kundinnen, die jeden Samstag ihre Lebenszeit in der Schlange am Postschalter verrinnen sehen, weil schon wieder nichts von den Kleidern gepasst hat.
Es ist zum Schreien. Es ist nicht schön. Und gesund ist es auch nicht.
Doch heute ist ein guter Tag, um das zu ändern. Fassen Sie sich ein Herz. Takten Sie den Schrittmacher ein bisschen höher. Suchen Sie sich einen Mitmenschen aus, einen, der schon lange verdient hat, dass Sie ihm mal sagen, was Sache ist. Stellen Sie sich breitbeinig vor ihm auf, und dann sagen Sie einfach mal, aber fadengerade, dass er sich noch Jahre später daran erinnert, sagen Sie dem einfach mal, was Sie wirklich von ihm halten: «Du, ich finde dich total toll und übrigens hab ich dich wahnsinnig lieb.» Und dann, bevor ihr Gegenüber fliehen kann, einfach mal umarmen. Und feste drücken. Ruhig auch ein paar Sekunden länger, als das allgemeine sittliche Empfinden als zulässig erachtet.
Dann werden Sie merken: Das ist ja gar nicht so schwer. Und gar nicht so peinlich. Und vor allem tut es wahnsinnig gut. Ihnen und der Welt. Probieren Sie es aus.
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